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Ordnung der Deutschen Evangelischen   Kirchengemeinde Amsterdam

Inhalt

Präambel  

Teil 1

Grundbestimmungen

Art. 1 ‑ 4  

Teil 2

Die Mitglieder der Kirchengemeinde

Art. 5 ‑ 8  

Teil 3

Die Organe der Kirchengemeinde

Art. 9  

Abschnitt 1

Die Kirchengemeindeversammlung

Art. 10 ‑ 13  

Abschnitt 2

Der Kirchenrat

Art. 14 ‑ 20  

Teil 4

Das Pfarramt der Kirchengemeinde

Art. 21 ‑ 27  

Teil 5

Das Leben in der Kirchengemeinde

Art. 28 ‑ 31  

Teil 6

Schlußbestimmungen

Art. 32   ‑ 34

 

Präambel

 
 

In der Deutschen Evangelischen ­Kirchengemeinde   Amsterdam haben sich im Jahr 1953 evan­gelische Christen, die die deutsche   Sprache sprechen, zu­sam­men­ge­schlos­sen, um in den Nie­der­landen als   Kirchengemeinde Jesu Chris­ti zu leben und die bis 1945 in Amsterdam bei der   “Nederlandse Hervormde Kerk” und der “Evangelisch‑Lutherse Kerk” bestehende   Tra­dition einer deutschsprachigen Kirchengemeindearbeit fortzusetzen.

In Wahrnehmung der Aufgaben einer christ­lichen   Kirchengemeinde geben sie sich die­se Kirchengemeindeordnung.

 

Teil 1

Grundbestimmungen

 

Art. 1

Rechtsform

Die Kirchengemeinde ist eine   “kerkgenootschap” im Sinne des “Burgerlijk Wetboek, boek 2, artikel 2 (art.   2:2 BW)”. Die Vertretung der Kirchengemeinde regelt Art. 19 Abs.2 der Ordnung.  

 

Art. 2

Bekenntnisstand

(1)

Einzige Quelle der Glaubenserkenntnis in der   Kirchengemeinde ist die Heilige Schrift beider Testamente.

 

(2)

Gemeinsam mit Christen anderer Kirchen und   Kirchengemeinden bekennt die Kirchengemeinde ihren Glauben mit den Worten des   Apo­stolischen Glaubensbekenntnisses und des Glaubensbekenntnisses von   Nicäa-Konstantinopel.

Die Kirchengemeinde erkennt darüber   hinaus

im Augsburger Bekenntnis,

im Kleinen Katechismus Dr. Martin Lu­thers,

im Heidelberger Katechismus,

in der Theologischen Erklärung der Be­kenntnissynode   von Barmen (1934)

und in der Konkordie reformatorischer Kir­chen   in Europa (Leuenberger Kon­kor­die, 1973)  

maßgebliche Zeugnisse der in ihr gültigen re­formatorischen   Lehre.

 

Art.   3

Sitz und Wirkungsbereich der   Kirchengemeinde

 

(1)

Sitz der Kirchengemeinde ist Amsterdam. Hier   be­findet sich ihre Predigtstelle.

 

(2)

Die Kirchengemeinde weiß sich verantwortlich   für die geistliche Versorgung der evan­ge­li­schen Christen deutscher   Sprache, die in Am­sterdam und der weiteren Umgebung woh­nen. Darüber hinaus kann jeder und je­de   Mitglied der Kirchengemeinde werden, der oder die sich mit ihr verbunden   fühlt.

 

Art. 4

Beziehungen zu anderen Kirchen

(1)

Die Kirchengemeinde unterhält und pflegt   eine be­sondere Beziehung zur Evangelischen Kir­che in Deutschland (EKD).   Ausdruck die­ser besonderen Beziehung ist der 1957 zwi­schen der   Kirchengemeinde und der EKD ge­schlos­sene Vertrag.

 

(2)

Nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten ist die   Kirchengemeinde in den niederländischen öku­menischen Zusammenschlüssen   vertreten.

 
 

Teil 2

Die Mitglieder der Kirchengemeinde

 
 
 

Art. 5

Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1)

Die Mitgliedschaft der Kirchengemeinde wird   er­wor­ben durch die Eintragung in die Kirchengemeindeliste, die durch den   Kirchenrat der Kirchengemeinde vorgenommen wird.

 

(2)

Voraussetzung für den Erwerb der Mit­glied­schaft   der Kirchengemeinde ist die Taufe.

 

(3)

Ist die Taufe nicht in der Deutschen Evan­ge­lischen   Kirchengemeinde Amsterdam son­dern andernorts vollzogen worden, er­folgt die   Eintragung in die Kirchengemeindeliste auf­grund eines schriftlichen Antrags.   Die­ser Antrag muß die Angabe über den Voll­zug der Taufe enthalten.

 

(4)

Sofern die Taufe bereits andernorts voll­zo­gen   und die schriftliche Beantragung der Ein­tragung in die Kirchengemeindeliste   noch nicht vor­ge­nommen worden ist, erfolgt die Ein­tra­gung ebenfalls   aufgrund der durch das Pfarr­amt der Kirchengemeinde vollzogenen Kon­fir­mation.

 

(5)

Der Kirchenrat der Kirchengemeinde kann be­schließen,   den schriftlichen Antrag auf Mit­glied­schaft der Kirchengemeinde abschlägig   zu be­scheiden. Dieser Beschluß bedarf der ab­soluten Mehrheit der   stimmberechtigten Mit­glieder des Kirchenrates. Ferner bedarf der Beschluß   der Begründung. Als Gründe für den   Beschluß können nur angeführt wer­den:  

a)                Zweifel   an der Voraussetzung der Mit­gliedschaft gemäß Art. 5 Abs.2 und

b)                Tat­sachen,   die gemäß Art. 6 Abs.1 zu Be­schränkungen bei der Ausübung der   Mitgliedschaftsrechte führen kön­nen.

 

(6)

Der oder die Antragstellende kann inner­halb   von vier Wochen nach Erhalt des Be­schlus­ses beim Kirchenrat Widerspruch   gegen den Beschluß einlegen. Die Zurück­wei­sung des Widerspruchs durch den   Kir­chen­rat bedarf der Zweidrittelmehrheit der stimm­berechtigten   Mitglieder.

 

(7)

Das Recht des Pfarrers oder der Pfarrerin   der Kirchengemeinde, dem Wunsch einer Taufe, ei­ner Konfirmation oder einer   anderen Amts­handlung nicht zu entsprechen, bleibt un­be­rührt. Beschwerden   darüber sind an den Gemeindekirchenrat zu richten und dort zu behandeln.

 
 

Art. 6

Ausübung der Mitgliedschaft

 

(1)

Wenn ein Mitglied offensichtlich und fort­wäh­rend   in Wort und Tat dem Evangelium von Jesus Christus entgegenwirkt und sich ge­genüber   wiederholter seelsorgerlicher Mah­nung von Seiten des Pfarrers oder der Pfar­rerin   und des Kirchenrats unzu­gäng­lich gezeigt hat, kann der Kirchenrat be­schließen,   die Ausübung von Rechten, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, zu ver­sagen.

 

(2)

Beschlüsse, zu denen der Kirchenrat in Fol­ge   von Art. 6 Abs.1 berechtigt ist, können lau­ten auf:

1)                Aberkennung   eines in der Kirchengemeinde er­worbenen Amtes,

2)                Ab­erkennung   des passiven Wahl­rechts und

3)                Aberkennung   des aktiven Wahl­rechts.

 

(3)

Ein Beschluß gemäß Abs.1 und 2 bedarf der   absoluten Mehrheit der stimm­be­rechtigten Mitglieder des Kirchenrates. Fer­ner   bedarf der Beschluß der Be­grün­dung. Für den Widerspruch gegen diesen Be­schluß   gilt Art. 5 Abs.6.

 

Art. 7

Ende der Mitgliedschaft

 

(1)

Die Mitgliedschaft der Kirchengemeinde endet   durch

1)     Tod,

2)     schriftliche Erklärung.

3)     Feststellung des Kirchenrates entsprechend Art.8

(2)

Mit dem Ende der Mitgliedschaft enden zu­gleich   alle in der Kirchengemeinde erworbenen Äm­ter sowie alle sich aus dem Mit­glied­schafts­verhältnis   ergebenden Rechte und Pflich­ten

Art.8

Überprüfung der Mitgliedschaft

(1)

Besteht von Seiten des Kirchenrates die   begründete Annahme, daß ein Kirchengemeindemitglied seine Mitgliedschaft als   erloschen betrachtet ohne daß dieses Kirchengemeindemitglied eine   schriftliche Erklärung vorgelegt hat, aus der diese Entscheidung deutlich   wird, so ist der Kirchenrat befugt, Schritte einzuleiten, die zur Beendigung   der Mitgliedschaft führen.

(2)

Die Annahme gilt dann als begründet, wenn   den Mitgliedern des Kirchenrates von einem Kontakt zwischen dem   Kirchengemeindemitglied und der Kirchengemeinde in den vorausgegangenen   Jahren nichts bekannt ist.

(3)

In diesem Fall ist der Kirchenrat befugt,   dem Kirchengemeindemitglied ein Schreiben an dessen letzten bekannten   Aufenthaltsort zuzustellen, in dem das Kirchengemeindemitglied gefragt wird,   ob es sich weiterhin als Kirchengemeindemitglied betrachtet oder ob es sich   nicht mehr als Gemeeindemitglied betrachtet.

(4)

Sofern es nicht möglich ist, das Schreiben   zuzustellen, gilt die Rückzustellung ersatzweise als schriftliche Erklärung   der Beendigung der Mitgliedschaft im Sinne von Art.7 Abs 1und 2. Die Rückzustellung   ist zu archivieren.

(5)

Sofern das Schreiben nicht zurück an den   Absender gelangt und nach Ablauf von acht Wochen nach Versendung keine   Reaktion des Angeschriebenen oder der Angeschriebenen erfolgt ist, ist über   den Vorgang eine Aktenvermerk anzulegen, der ersatzweise als schriftliche   Beendigung der Mitgliedschaft im Sinne von Art.7 gilt. Der Aktenvermerk ist zu archivieren.

Teil 3

Die Organe der Kirchengemeinde

 
 
 

Art. 9

Organe der Kirchengemeinde

Organe der Kirchengemeinde sind die   Kirchengemeinde­ver­sammlung und der Kirchenrat.

 

Abschnitt 1

Die Kirchengemeindeversammlung

 

Art. 10

Stimmrecht

Stimmberechtigt bei der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   sind alle Mitglieder der Kirchengemeinde,  

die das 16. Lebensjahr vollendet ha­ben,

und die nicht entmündigt oder unter vor­läufige   Vormundschaft gestellt wor­den sind.

 

Art. 11

Einberufung der Kirchengemeinde­versamm­lung

 

(1)

Die Kirchengemeindeversammlung ist min­de­stens   einmal jährlich vom Kirchenrat ein­zu­berufen.

 

(2)

Der Kirchenrat hat darüber hinaus die   Kirchengemeindeversammlung einzuberufen, sofern dies mindestens zehn   stimmberechtigte Mit­glieder schriftlich beim Kirchenrat be­an­tragt   haben.

 

Art. 12

Rechte und Aufgaben der Kirchengemeindeversammlung  

 

Die Rechte und Aufgaben der Kirchengemeinde­ver­sammlung   bestehen in der

1)                Wahl   des Pfarrers oder der Pfarrerin der Kirchengemeinde,

2)                Wahl   der Mitglieder des Kirchenrats,

3)                Verabschiedung   des Haushaltsplans,

4)                Wahl   der Rechnungsprüfer,

5)             Genehmigung der Jahresrechnung   und der Entlastung des Kirchenrats,

6)                Entgegennahme   des einmal jährlich vom Kirchenrat zu erstattenden Be­richts über das

               Kirchengemeindeleben,

7)                Verabschiedung   von Ent­schließun­gen,

8)                  Erörterung aller Fragen, die die Kirchengemeinde betreffen,

9)                Be­schlußfassung   über Änderungen der Kirchengemeindeordnung,

10)              Beschlußfassung   über den Vertrag mit der EKD,

11)              Beschlußfassung   über einen Zu­sam­men­schluß der Kirchengemeinde mit einer an­deren

               Kirchengemeinde,

12)              Beschlußfassung   über eine Ver­bin­dung der Kirchengemeinde mit einer an­de­ren

               Kirchengemeinde unter einem ge­mein­schaft­lichen   Pfarramt,

13)              Beschlußfassung   über die Ver­äuße­rung der Immobilien der Kirchengemeinde,

14)              Beschlußfassung   über die Auflösung der Kirchengemeinde.

 
 

Art. 13

Geschäftsordnung der Kirchengemeinde­ver­samm­lung  

 

(1)

Die Einladung zur Kirchengemeindeversammlung   muß mindestens vier Wochen vor dem fest­gelegten Termin durch Abkündigung im   Got­tesdienst und durch schriftliche Be­nach­richtigung der stimmberechtigten   Mit­glieder erfolgen. Dabei ist ein Vorschlag für die Tagesordnung der   Kirchengemeinde­ver­samm­lung bekanntzugeben.

 

(2)

Die Kirchengemeindeversammlung tagt in   öffent­li­cher Sitzung.

 

(3)

Die Kirchengemeindeversammlungen werden mit   Gottes Wort und mit Gebet eröffnet und mit Gebet geschlossen.

 

(4)

Der Kirchenrat schlägt der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   vor Beginn der Verhandlungen einen Versammlungsleiter oder eine Ver­samm­lungsleiterin   zur Wahl vor.

 

(5)

Der Versammlungsleiter oder die Ver­samm­lungsleiterin   stellt zu Beginn der Ver­hand­lungen die ordnungsgemäße Ein­la­dung zur   Kirchengemeindeversammlung und die Be­schlußfähigkeit der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   fest.

 

(6)

Die Kirchengemeindeversammlung ist be­schluß­fä­hig,   sofern dazu ordnungsgemäß ein­ge­la­den wurde.

 

(7)

Nach Feststellung der Beschlußfähigkeit hat   die Kirchengemeindeversammlung die Ta­ges­ord­nung zu genehmigen. Bei Ta­ges­ord­nungs­punkten,   die nicht mindestens zwei Wo­chen vor Beginn der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   der Kirchengemeinde mitgeteilt wor­den sind, kann die   Kirchengemeindeversammlung in der Sache keine Entscheidung her­bei­füh­ren.

 

(8)

Beschlüsse der Kirchengemeindeversammlung er­folgen,   soweit die Ordnung nichts an­de­res vorsieht, mit der einfachen Mehrheit der   abgegebenen Stimmen. Sie erfolgen in of­fener Abstimmung, sofern nicht   geheime Ab­stimmung beantragt wird.

 

(9)

Der Kirchenrat kann gegen Beschlüsse der   Kirchengemeindeversammlung Widerspruch ein­le­gen, sofern von den   stimmberechtigten Mit­gliedern weniger als ein Sechstel an­we­send sind.   Sollte die Zahl von einem Sech­stel der stimmberechtigten Mitglieder we­ni­ger   als 15 betragen, so kann der Kir­chen­rat von seinem Widerspruchsrecht Ge­brauch   machen, sofern von den stimm­be­rech­tigten Mitgliedern weniger als 15 an­we­send   sind.

Hat der Kirchenrat von seinem Wi­der­spruchs­recht   Gebrauch gemacht, so hat in­ner­halb von vier Wochen, frühestens je­doch nach   Ablauf einer Woche, eine wei­te­re Kirchengemeindeversammlung stattzufinden,   der der beanstandete Beschluß erneut   zur Ab­stim­mung vorzulegen ist.  

Un­abhängig von der Anzahl der an­we­sen­den   stimmberechtigten Mitglieder, ist die er­neute Abstimmung über den be­an­stan­de­ten   Beschluß abschließend gültig.

 

(10)

Über die Kirchengemeindeversammlung ist ein   Pro­tokoll anzufertigen, das vom Pro­to­koll­füh­rer oder der   Protokollführerin zu un­ter­schrei­ben, vom Versammlungsleiter oder der   Versammlungsleiterin ge­gen­zu­zeich­nen und den Mitgliedern der   Kirchengemeinde in­ner­halb von acht Wochen zuzustellen ist.

Teilnehmer der Kirchengemeindeversammlung   kön­nen beim Kirchenrat in schriftlicher Form Einwendungen gegen das   Protokoll er­heben. Über die Behandlung der Ein­wen­dungen beschließt der   Kirchenrat.

Erfolgt innerhalb von 8 Wochen kein Einwand,   gilt das Protokoll als angenommen.

 
 
 

Abschnitt 2

Der Kirchenrat

 

Art. 14

Zusammensetzung des Kirchenrats

 

(1)

Der Kirchenrat besteht aus mindestens vier   und höchstens acht von der Kirchengemeinde­­­versammlung gewählten   Mitgliedern, die als Presbyter oder Presbyterinnen be­zeich­net werden   können. Der Pfarrer oder die Pfarrerin   der Kirchengemeinde ist kraft Amtes Mitglied des Kirchenrats.

 

(2)

Alle zwei Jahre im Anschluß an die gemäß   Art. 15 Abs.3 stattfindenden Neuwahlen zum Kir­chenrat wählen die Mitglieder   des Kir­chen­rats aus ihrer Mitte den Vorsitzenden oder die Vorsitzende, den   oder die stell­ver­tre­tende Vorsitzende, den Schatzmeister oder die   Schatzmeisterin und den Schrift­füh­rer oder die Schriftführerin.

 

(3)

Von der EKD dem Pfarramt der Kirchengemeinde   zu­gewiesene Vikare und Vikarinnen sowie von der Kirchengemeinde angestellte   Diakone und Diakonninen können ohne Stimmrecht an den Sitzungen des   Kirchenrats teil­neh­men.

 

Art. 15

Wahl des Kirchenrats

 

(1)

Zu Mitgliedern des Kirchenrats können sol­che   Mitglieder der Kirchengemeinde gewählt wer­den, die in der   Kirchengemeindeversammlung stimm­berechtigt sind und seit mindestens drei   Monaten der Kirchengemeinde an­ge­hören.

 

(2)

Die Mitglieder des Kirchenrats werden auf je­weils   vier Jahre gewählt. Anschließende Wie­derwahl ist nur einmal zulässig. Nach ei­ner Kirchenratsmitgliedschaft von   zwei auf­einander folgenden Wahlperioden muß auf die erneute Kandidatur für   mindestens ei­ne Wahlperiode verzichtet werden, bevor ei­ne erneute   Kandidatur für den Kirchenrat mög­lich ist. Ist diese erneute Kandidatur er­folgreich,   kann die Mitgliedschaft im Kir­chen­rat wiederum für maximal zwei auf­ein­ander   folgende Wahlperioden ausgeübt wer­den.

 

(3)

Der Kirchenrat ist ein ständiger Kirchenrat.   Alle zwei Jahre finden Kirchenratswahlen statt.

(4)

Scheidet ein Mitglied des Kirchenrats wäh­rend   seiner Wahlperiode aus dem Kir­chen­rat aus, so sollte der Kirchenrat   anstelle des ausscheidenden Mitglieds ein neues Mit­glied berufen.

Die Berufung ist in dem Gottesdienst be­kannt­zugeben,   der auf die Kir­chen­rats­sit­zung folgt, bei der die Berufung statt­ge­fun­den   hat.

Die Berufung gilt bis zur nächsten   Kirchengemeinde­versammlung, die den Berufenen oder die Berufene zu   bestätigen hat. Die Kirchengemeindeversammlung kann die Bestätigung nur dann   verweigern, wenn es statt des oder der Berufenen ein anderes Mitglied der   Kirchengemeinde in den Kirchenrat   wählt.  

Das bestätigte oder neu gewählte Mitglied   des Kirchenrats vollendet die Wahlperiode des­jenigen Mitglieds, an dessen   Stelle es ge­treten ist.

 

Art. 16

Wahlordnung des Kirchenrats

 

(1)

Der Kirchenrat legt der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   eine Kandidatenliste vor. Weitere Vor­schlä­ge aus der Kirchengemeinde können   durch schriftlichen Antrag bis zu einer Woche vor der Kirchengemeindeversammlung   dem Kirchenrat eingereicht werden. Vor Schließung der Kandidatenliste hat von   allen Kan­di­da­ten und Kandidatinnen das Einverständnis mit der Kandidatur   vorzuliegen.

 

(2)

Die Wahl kann als Listenwahl stattfinden, so­fern   die Kandidatenliste nicht mehr Na­men umfasst als Kirchenratssitze zu ver­ge­ben   sind und sofern nicht Einzelwahl be­schlossen wird.

 

(3)

Die Wahl erfolgt in geheimer   Abstimmung.

 

(4)

Im Fall der Listenwahl sind alle diejenigen,   die der Liste angehören, gewählt,   sofern die Liste die einfache Mehrheit der Stim­men auf sich vereinigt. Bei   Stimmengleichheit einer Listenwahl oder einem sonstigen Scheitern wird die   Wahl in Form einer Einzelwahl wiederholt.

 

(5)

Sofern Einzelwahl stattfindet und die An­zahl   der Kandidaten nicht die Anzahl der zu vergebenden Kirchenratsplätze über­steigt,   sind diejenigen Kandidaten gewählt, bei denen die Anzahl der Ja‑Stimmen die   An­zahl der Nein‑Stimmen übersteigt.

 

(6)

Sofern Einzelwahl stattfindet und die An­zahl   der Kandidaten die Anzahl der zu ver­ge­benden Kirchenratssitze übertrifft,   so sind die Kandidaten in der Reihenfolge der An­zahl der auf sie   entfallenden Stimmen ge­wählt.

 
 

Art. 17

Einführung des Kirchenrats

 

Die Mitglieder des Kirchenrats werden in ei­­nem   Gottesdienst in ihr Amt eingeführt und legen dabei ihr Amtsversprechen ab.

 

Art. 18

Amtsverschwiegenheit der Kirchen­rats­mit­glieder  

Über alle Angelegenheiten, die den Mit­glie­dern   des Kirchenrats in Ausübung ihres Amts bekannt geworden sind und die ihrer Na­tur   nach oder infolge besonderer An­ord­nung vertraulich sind, haben sie Amts­ver­schwie­genheit   zu wahren, auch nach Be­en­digung ihrer Mitgliedschaft. Sie dürfen oh­ne   Genehmigung des Kirchenrats über sol­che Angelegenheiten weder vor   Gericht noch außergerichtlich aussagen   oder Er­klä­rungen abgeben.

 

Art. 19

Rechte und Aufgaben des Kirchenrats

(1)

Der Kirchenrat hat gemeinsam mit dem Pfarr­amt   für regelmäßigen öffentlichen Got­tesdienst, kirchliche Unterweisung, Seel­sorge   und diakonischen Dienst zu sor­gen. Im Einvernehmen mit dem Pfarramt ent­scheidet   er über die Zulassung zur Kon­fir­­mation. Gemeinsam mit dem Pfarramt hat   sich der Kirchenrat für die Wahrung des Bekenntnisstandes und das geistliche   Le­ben in der Kirchengemeinde zu bemühen. Der Kir­chenrat hat die   Verantwortung für die äußere Ordnung der Kirchengemeinde.

 

(2)

Der Kirchenrat vertritt die Kirchengemeinde   nach aussen

Erklärungen des Kirchenrats, durch die für   die Kirchengemeinde Rechte oder Pflichten be­grün­det, verändert oder   aufgehoben oder durch die Vollmachten erteilt werden, sind von dem oder der   Vorsitzenden oder dem oder der stellvertretenden Vorsitzenden und einem   weiteren Mitglied des Kir­chen­rats gemeinsam und schriftlich abzugeben. Sie   sind, sofern sie nicht öffentlich be­ur­kun­det werden, nur   rechtsverbindlich, wenn sie eigenhändig unterschrieben und mit dem Siegel der   Kirchengemeinde versehen wor­den sind.

 

(3)

Im Einvernehmen mit der EKD schließt der   Kirchenrat über das Anstellungsverhältnis mit den Pfarrer oder die Pfarrerin   eine Anstellungsvereinbarung ab. Im Fall der Verhinderung des Pfarrers oder   der Pfarrerin durch Urlaub, Krankheit oder an­dere Gründe obliegt dem   Kirchenrat die Re­gelung der pfarramtlichen Vertretung.

 

(4)

Der Kirchenrat beruft die für den Dienst der   Kirchengemeinde erforderlichen haupt­be­ruf­li­chen, nebenberuflichen und   ehren­amt­li­chen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Er re­gelt die   Dienstverhältnisse der von der Kirchengemeinde angestellten hauptberuflichen   und nebenberuflichen Mitarbeiter und Mit­ar­beiterinnen und führt über sie   die Dienst­auf­sicht.

 

(5)

Der Kirchenrat führt die   Kirchengemeindeliste und ent­scheidet gemäß Art. 5 Abs.1 über Ein­tra­gun­gen   in die Kirchengemeindeliste.

 

(6)

Der Kirchenrat beruft gemäß Art. 10 die   Kirchengemeindeversammung ein und schlägt da­für eine Tagesordnung vor. Er   bereitet die von der Kirchengemeindeversammlung ge­mäß dieser Ordnung   vorzunehmenden Wah­len vor und erstattet der Kirchengemeinde­ver­sammlung   einmal jährlich den gemäß Art. 12 Nr. 6 vorzulegenden Bericht über das   Kirchengemeindeleben. Der Kirchenrat ist ver­ant­wort­lich für die Ausführung   der Beschlüsse der Kirchengemeindeversammlung.

 

(7)

Der Kirchenrat verwaltet das Vermögen der   Kirchengemeinde und zieht die Mit­glie­der­bei­trä­ge ein. Er legt der   Kirchengemeinde­ver­samm­lung den Haushaltsplan vor, ist ver­ant­wort­lich   für die Rechnungsführung und legt der Kirchengemeindeversammlung die Jah­res­rech­nung   vor. Der Kirchenrat erstellt den Kol­lek­tenplan.

 

Art. 20

Vorsitz des Kirchenrats

Der oder die Vorsitzende des Kirchenrats   sorgt für die Ausführung der Beschlüsse des Kirchenrats.

 

Art. 21

Geschäftsordnung des Kirchenrats

 

(1)

Der Kirchenrat tritt mindestens sechsmal   jährlich zu Sitzungen zusammen. Kir­chen­rats­­sitzungen haben stattzufinden,   wenn min­destens zwei Mitglieder des Kir­chen­rats dies schriftlich beim   Vorsitzenden be­an­tragen.

 

(2)

Der oder die Vorsitzende erstellt im Ein­ver­nehmen   mit dem oder der stell­ver­tre­ten­den Vorsitzenden die Tagesordnung und lädt   zu den Sitzungen ein. Die Ein­la­dun­gen sollen den Mitgliedern mindetens   acht Tage vor dem Tag der Sitzung schrift­lich zugestellt werden.

 

(3)

Die Sitzungen werden mit einem geistlichen   Wort und mit Gebet eröffnet und mit Gebet ge­schlos­sen.

 

(4)

Der Kirchenrat ist beschlußfähig, sofern zu   der Sitzung ordnungsgemäß eingeladen wur­de und mindestens die Hälfte der   Mitglieder anwesend sind. Sofern die Beschlußfähigkeit nicht gegeben ist, muß   dies im Protokoll vermerkt werden.

 

(5)

Beschlüsse des Kirchenrats bedürfen der ein­fachen   Mehrheit der anwesenden Mit­glie­der.

 

(6)

Der Schriftführer/die Schriftführerin   fertigt von jeder Sitzung des Kirchenrats ein Protokoll an, das den Mit­gliedern   spätestens zusammen mit der Ein­ladung zu der folgenden Sitzung des Kir­chenrats   zugestellt wird. Zu Beginn der fol­genden Sitzung des Kirchenrats wird das   Protokoll der vorhergehenden Sitzung vom Kirchenrat genehmigt. Das ge­neh­mig­te   Protokoll ist vom Schriftführer/ von der Schriftführerin zu unter­zeich­nen   und vom Vorsitzenden/ von der Vorsitzenden ge­gen­zu­zeich­nen.

 

Teil IV

Das Pfarramt der Kirchengemeinde

 

Art. 22

Zusammensetzung des Pfarramts

Das Pfarramt der Kirchengemeinde besteht aus   dem Pfarrer oder der Pfarrerin, der oder die von der Kirchengemeinde berufen   ist oder den Pfar­rern oder den Pfarrerinnen, die von der Kirchengemeinde   berufen sind.

 

Art. 23

Teilzeitdienstverhältnisse

Die Aufgaben eines Pfarrers oder einer Pfar­rerin   der Kirchengemeinde können im Ein­ver­neh­men mit der EKD auch in einem Teil­zeit­dienstverhältnis   wahrgenommen wer­den. Näheres ist in der Dienstordnung des Pfar­rers oder der   Pfarrerin zu regeln.

 

Art. 24

Voraussetzung für den Dienst als Pfar­rer   oder als Pfarrerin

Zum Dienst als Pfarrer oder als Pfarrerin   der Kirchengemeinde kann nur berufen werden, wer in einem Dienstverhältnis zu   einer der Gliedkirchen steht oder lutherischen oder reformierten Be­kennt­nisses   ist oder die Be­kennt­nis­grund­la­ge einer unierten Gliedkirche der EKD   teilt und wer sich verpflichtet, den   Be­kennt­nisstand der Kirchengemeinde gemäß Art. 2 zu achten und zu wahren.

 

Art. 25

Pfarrerwahlordnung

 

(1)

Ist die Pfarrstelle nicht besetzt, beantragt   der Kirchenrat bei der Evangelischen Kirche in Deutschland deren   Wiederbesetzung.

 

(2)

Der Kirchenrat legt der Kirchengemeinde­ver­samm­lung   in Zusammenarbeit mit der EKD einen Wahlvorschlag mit min­de­stens zwei   Kandidaten oder Kan­di­da­tin­nen vor.

 
 
 
 

(3)

Den Kandidaten oder Kandidatinnen ist Ge­legenheit   zu geben, sich durch jeweils min­destens eine Predigt der Kirchengemeinde vor­zustellen.

 

(4)

Die Wahl des Pfarrers oder der Pfarrerin fin­det   im Anschluß an einen Gottesdienst statt.

(5)

Briefwahl ist möglich.

(6)

Zum Zweck der Wahl hat der Kirchenrat ein   Wählerverzeichnis anzufertigen. Spätestens sechs Wochen vor der Wahl hat der   Kirchenrat den Wahlberechtigten die Möglichkeit zu geben, in das   Wählerverzeichnis Einsicht zu nehmen und beim Kirchenrat Korrekturen des   Wählerverzeichnisses zu beantragen. Die Frist für die Einsichtnahme hat   mindestens vier Wochen zu betragen und endet spätestens zwei Wochen vor der   Wahl.

Nach Feststellung des endgültigen   Wählerverzeichnisses durch den Kirchenrat sind die Briefwahlunterlagen an die   Wahlberechtigten zu versenden. Dabei sind die Wahlberechtigten darauf   aufmerksam zu machen, daß die Briefwahlscheine spätestens am Tag der Wahl in   den Händen des Kirchenrates zu sein haben, um als gültige Stimmabgabe   gewertet werden zu können.

Die Auszählung der Stimmen aus den   Briefwahlscheinen hat im Zuge der im Wahllokal abgegebenen Stimmen   stattzufinden.

(7)

Von den Kandidaten und Kandidatinnen ist ge­wählt,   wer die absolute Mehrheit der ab­ge­gebenen Stimmen auf sich vereinigt. Wenn keiner der Kandidaten oder   Kandidatinnen die absolute Mehrheit erhält, gibt es zwischen den beiden   Kandidaten oder Kandidatinnen mit den meisten Stimmen eine Stichwahl. Bei Stimmengleichheit   entscheidet das Presbyterium.

 

(8)

Die Wahl als Pfarrer oder Pfarrerin der   Kirchengemeinde erfolgt im allgemeinen für die Dau­er von sechs Jahren.   Wiederwahl ist mög­lich.

 

(9)

Der gewählte Pfarrer oder die gewählte Pfar­rerin   tritt sein oder ihr Amt an, nach­dem   er oder sie von der EKD bestätigt und vom Kirchenrat gemäß Art. 19 Abs.3   berufen wor­den ist.

 

(10)

Die Kirchengemeindeversammlung kann be­schließen,   auf ihr Wahlrecht zu verzichten und die EKD zu bitten, dem Kirchenrat einen   Pfarrer oder eine Pfarrerin zur Be­ru­fung vorzuschlagen.

Die Kirchengemeindeversammlung kann   beschließen, mit einer anderen Kirchengemeinde eine Vereinbarung zur Wahl   eines gemeinsamen Pfarrer oder einer gemeinsamen Pfarrerin zu treffen.

Art. 26

Einführung des Pfarrers oder der Pfar­re­rin

Die Einführung des Pfarrers oder der Pfar­re­rin   geschieht in einem Gottesdienst durch einen Geistlichen oder eine Geist­li­che,   der oder die vom Kirchenrat im Ein­ver­nehmen mit der EKD bestimmt worden   ist.

Der oder die Einzuführende ist dabei vor   Gott und der Kirchengemeinde zu verpflichten, sein oder ihr Amt gemäß seiner   oder ihrer Be­rufungsurkunde und in Anerkennung der Kirchengemeindeordnung zu   führen.

 

Art. 27

Amtsverschwiegenheit und Beicht­ge­heim­nis

 

(1)

Über alle Angelegenheiten, die dem Pfar­rer   oder der Pfarrerin in Ausübung seines oder ihres Amts bekannt geworden sind   und die ihrer Natur nach oder infolge be­son­derer Anordnung vertraulich   sind, hat er oder sie Amtsverschwiegenheit zu wah­ren, auch nach Beendigung   seines oder ihres Dienstverhältnisses. Er oder sie darf oh­ne Genehmigung des Kirchenrats über sol­che   Angelegenheiten weder vor Gericht noch außergerichtlich aussagen oder Er­klä­rungen   abgeben.

 

(2)

Das Beichtgeheimnis ist unverbrüchlich.

 

Art. 28

Aufgaben des Pfarramts

 

(1)

Der Pfarrer oder die Pfarrerin ist kraft Am­tes   Mitglied des Kirchenrats.

Sofern sich zwei Personen die Pfarrstelle   teilen, entscheidet der Kir­chen­rat, in welcher Weise das Stimmrecht im   Kirchenrat wahrgenommen wird.

 

(2)

Die besondere Aufgabe des Pfarrers oder der   Pfarrerin besteht in der öffentlichen Ver­kündigung des Evangeliums und der   Sa­kramentsverwaltung in der Kirchengemeinde. In Ausübung dieser Aufgabe ist   er oder sie im Rahmen dieser Ordnung unabhängig.

 

(3)

Rechte und Pflichten des Pfarrers oder der   Pfar­rerin sind in einer Dienstordnung fest­zu­legen, die der Kirchenrat im   Ein­ver­neh­men mit dem Kirchenamt der EKD erläßt.

 

(4)

Über die Dienstaufsicht des Pfarrers oder   der Pfarrerin werden Regelungen im Rahmen der Anstellungsvereinbarung   getroffen.

 

Teil 5

Das Leben in der Kirchengemeinde

 

Art. 29

Gottesdienstliche Ordnungen (ius liturgicum)

Agenden, Lektionare, Perikopenbücher, Ge­sangbücher   und Katechismen werden durch übereinstimmende Beschlüsse von Pfarr­amt und   Kirchenrat eingeführt und in Ge­brauch genommen. Vor der Be­schluß­fas­sung   ist der Kirchengemeindeversammlung Ge­legenheit zur Aussprache über den Be­schluß­vorschlag   zu geben.

 

Art. 30

Kirchlicher Unterricht

 

(1)

Der Konfirmation in der Kirchengemeinde geht   ein kirch­licher Unterricht voraus.

 

(2)

Dauer und Inhalt des Lehrplanes des kirch­li­chen   Unterrichts sind vom Pfarramt im Ein­vernehmen mit dem Kirchenrat fest­zu­le­gen.  

 

(3)

Über die Zulassung zur Konfirmation ent­schei­det   der Kirchenrat im Einvernehmen mit dem Pfarramt.

 

Art. 31

Mittel zum Erhalt und Wachstum der   Kirchengemeinde

(1)

Alle Mitglieder der Kirchengemeinde sind für   Er­halt und Wachstum der Kirchengemeinde ver­ant­wort­lich. Pfarramt und   Kirchenrat haben ih­nen die Möglichkeit zu bieten, Ämter, Dien­ste und   Aufgaben in der Kirchengemeinde zu über­nehmen und sich aktiv am   Kirchengemeinde­le­ben zu beteiligen.

 

(2)

Die Mitglieder der Kirchengemeinde leisten   ge­mäß ihrer Möglichkeiten Mit­glie­der­bei­trä­ge.

 

(3)

Vermögen der Kirchengemeinde darf nur zur Er­fül­lung   kirchlicher Aufgaben verwandt wer­den. Es ist wirtschaftlich zu verwalten.   Ver­mö­gensteile, die zur Erzielung von Er­trä­gen geeignet sind, sind im   Rahmen ihrer Zweck­bestimmung so zu verwalten, daß sie angemessene Erträge   bringen. Zu­wen­dun­gen aus Mitteln der Kirchengemeinde, auf die kein   Rechtsanspruch besteht, dürfen nur im Rahmen der Diakonie gewährt werden.

Teil 6

Schlußbestimmungen

 

Art. 32

Auflösung der Kirchengemeinde

 

(1)

Die Kirchengemeinde wird aufgelöst, wenn die   Zahl der Mitglieder der Kirchengemeinde unter drei gesunken ist. Im Fall der   Auflösung wird die EKD um Einsetzung eines Treu­hän­ders gebeten.

 

(2)

Das Vermögen der Kirchengemeinde ist im Fall   der Auflösung auf die EKD oder auf eine von dieser zu bestimmende Stelle zu   über­tra­gen, deren Arbeit der Verkündigung des Evan­geliums unter   evangelischen Christen deut­scher Sprache im Ausland gilt.

 

Art. 33

Änderungen der Ordnung

Änderungen der Ordnung gemäß Art.12 Abs.9   bedürfen der Zweidrittelmehrheit.

 

Art. 34

Inkrafttreten der Ordnung

Diese Ordnung tritt am ... in Kraft.

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J.J.Viottastraat 44
1071 JT Amsterdam

Telefon 020-6732522
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